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Hessische Jagdverordnung geplant

Der NABU Hessen hat im Oktober 2014 eine drastische Einschränkung des Jagdrechts in Hessen gefordert. Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und Bündnis 90/Grünen heißt es: “Wir wollen die Liste der jagdbaren Tierarten auf ihre Sinnhaftigkeit hin überprüfen” (Quelle HessenJäger 1/2015). Der LJV Hessen befürchtet, dass diese Verordnung, die evtl. schon zum 01.04.2015 in Kraft treten könnte, nicht wissensbasiert ausfällt sondern auf den ideologisch geprägten Forderungskatalog des NABU basiert. Konkret geht es um folgende Forderungen: “Tiere, die nicht verwertet werden oder bedroht sind, gehörten nicht ins Jagdrecht. So sollten künftig etwa Mauswiesel, Hermelin, Iltis, Baummarder, Steinmarder, Rebhuhn, Rabenkrähe, Elster, Blässhuhn und Lachmöwe nicht mehr gejagt werden dürfen.”* “Gefährdete Arten wie der Feldhase, der seit 1995 auf der hessischen Roten Liste bedrohter Arten steht, oder Tiere, deren Bestände eine nachhaltige Nutzung nicht ermöglichen, seien darüber hinaus ganzjährig zu schonen.”* “Weitere Forderungen des NABU Hessen sind ein Verbot der Fütterung und Kirrung, die Einführung einer Wildruhe durch Festsetzung jagdfreier Zeiten, das Verbot der Bau-, Fallen- und Beizjagd, die Verpflichtung zur Verwendung bleifreier Büchsen- und Schrotmunition sowie das Abschussverbot von …